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Über mich

Mein Weg 

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Ich bin Julianne Janett und lebe im wunderschönen Graubünden in der Schweiz.​ 

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Mein Leben verlief selten geradlinig. Schon früh zog es mich hinaus in die Welt, besonders nach Südamerika. Die Lebensfreude, die Vielfalt und die indigenen Kulturen dieses Kontinents faszinieren mich.

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Auch beruflich ging ich immer wieder neue Wege, wagte mich ausserhalb meiner Komfortzone und sammelte vielfältige Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Bereichen, von kaufmännischen Tätigkeiten über die Arbeit in der Natur, die Gästebetreuung und Kinderbetreuung bis hin zum Sozialwesen, in dem ich viele Jahre tätig war.

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Die Neugier auf das Leben und unsere innere Welt begleitet mich seit jeher. Bewusstseinsarbeit, Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung waren schon früh ein wichtiger Teil meines Lebens.

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Methoden, die ich im Laufe meines Lebens erlernt habe

Aus persönlichem Interesse und dem Wunsch, mich selbst besser zu verstehen und zu unterstützen, beschäftigte ich mich mit verschiedenen Methoden der Energie- und Körperarbeit. Viele davon nutze ich bis heute als eine Art persönliche Hausapotheke.

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  • Jin Shin Jyutsu – eine japanische Heilkunst zur Harmonisierung der körpereigenen Energieströme und Unterstützung des inneren Gleichgewichts.

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  • Touch for Health (Kinesiologie) – eine körperorientierte Methode, die mit Muskeltests und energetischen Ausgleichstechniken arbeitet.

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  • Emotion Code und Body Code nach Dr. Bradley Nelson – Methoden zum Aufspüren und Lösen emotionaler und energetischer Ungleichgewichte. 

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  • NeuroEmbodied Soul Centering® (NESC) – meine Ausbildung zum NeuroEmbodiment Coach. Ein körper- und nervensystemorientierter Ansatz, der Bewusstseinsarbeit, somatische Erfahrung und nachhaltige Selbstregulation miteinander verbindet.​

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Erfahrungen und Lehren, die mich begleiten und prägen

Neben den erlernten Methoden beschäftige ich mich seit vielen Jahren intensiv mit spirituellen Lehren, Bewusstseinsarbeit und persönlicher Entwicklung.

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Meditation ist seit rund 20 Jahren ein fester Bestandteil meines Lebens. Auf meinem Weg haben mich unter anderem die buddhistischen Geisteslehren der Shaolin-Tradition, Qi Gong, «Ein Kurs in Wundern», die EMF Balancing Technique®, die intuitive Gesangs- und Klangarbeit von Andreas Goldemann sowie die Lehren von Eckhart Tolle begleitet und geprägt.

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Auch die Lehren und besonderen Meditationstechniken von Dr. Joe Dispenza sind heute Teil meiner täglichen Praxis und eröffnen mir immer wieder neue Perspektiven auf Bewusstsein, innere Veränderung und Selbstheilung.

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Was mich besonders fasziniert: Viele der Erkenntnisse aus diesen unterschiedlichen Lehren und Erfahrungen finde ich heute im NeuroEmbodiment wieder. Hier verbinden sich für mich Körper, Geist, Emotionen und Bewusstsein auf wunderbare Weise.

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Was einst aus Neugier und persönlichem Interesse begann, sollte durch eine unerwartete Wendung meines Lebens eine ganz neue Bedeutung bekommen.

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Long Covid – mein grösster Lehrer

Ende 2021 erkrankte ich an Covid, woraus sich Long Covid und ME/CFS entwickelten. Von einem Tag auf den anderen veränderte sich mein Leben grundlegend. Mein bisheriges Leben kam vollständig zum Stillstand.

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Ich begann mich zu fragen: Was will mich diese Erkrankung lehren?

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Wenn nahezu alles im Aussen wegfällt, bleibt vor allem die Begegnung mit uns selbst. Ich wandte mich noch intensiver meiner Innenwelt zu. Einige der verschiedenen Methoden der Körper- und Bewusstseinsarbeit wurden zu einem zentralen Bestandteil meines Lebens. Sie halfen mir, auch schwerste Rückschläge zu bewältigen, meinen unbändigen Willen zu stärken und immer wieder innere Stabilität zu finden.

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Dabei vertiefte ich mich zunehmend in die Body-Mind-Arbeit und stiess auf die Ansätze von Dr. John Sarno und das expressive Schreiben. Ich lernte, Zusammenhänge zwischen emotionalem Stress und körperlichen Reaktionen bewusster zu erkennen. Das Schreiben half mir, Gefühle zu verarbeiten und manchmal stressbedingte Symptomverschlechterungen abzufangen.

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Gleichzeitig wurde Long Covid zu einer intensiven Schulung in Körperwahrnehmung. Da sich Überlastungen oft erst verzögert durch einen Crash (PEM) zeigen, lernte ich, feinste Körpersignale wahrzunehmen und meine Grenzen zu respektieren.​

Pacing, der bewusste Umgang mit meiner verfügbaren Energie, wurde unverzichtbar. Auch die Erfahrung, mit einer unsichtbaren Erkrankung oft nicht verstanden zu werden, lehrte mich, meinen eigenen Wahrnehmungen zu vertrauen und für meine Bedürfnisse einzustehen.

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Ergänzend beschäftigte ich mich mit der Behandlung der Erkrankung selbst. Durch die Weiterbildung «Longcovid Experte» bei Healversity erhielt ich eine konkrete Behandlungsstrategie, die ich umzusetzen versuche und mit der ich bereits viele Fortschritte erzielen konnte.

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Eine weitere entscheidende Vertiefung brachte mir schliesslich die Ausbildung zum NeuroEmbodiment Coach (NESC).

Die körperorientierte Nervensystemregulation eröffnete mir neue Möglichkeiten, emotionale Trigger zu lösen, mich gezielt zu stabilisieren und in manchen Situationen einen sich anbahnenden, stressbedingten Crash abzuwenden.

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Heute bin ich noch nicht vollständig genesen, habe aber innerhalb meiner Grenzen eine gute Stabilität gefunden. ​Und obwohl ich im Aussen noch immer eingeschränkter bin als früher, fühle ich mich innerlich freier denn je. ​Nicht, weil alles gut wäre. Sondern weil ich gelernt habe, auch mit Angst, Trauer, Wut oder Schmerz sein zu können, ohne mich dafür zu verurteilen oder dagegen anzukämpfen.

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Mich selbst auch in schwierigen Momenten annehmen zu können und mit mir verbunden zu bleiben, darin liegt für mich eine unglaubliche innere Stärke und Freiheit.

Warum ich heute Menschen begleite

Wir leben in einer Welt, die immer schneller wird. Höher, weiter, mehr.

Eine Welt, in der es oft wichtiger scheint, sich selbst darzustellen, als wirklich man selbst zu sein.

 

Wir vergleichen uns, übernehmen Erwartungen und verlieren manchmal unbemerkt den Kontakt zu unseren eigenen Bedürfnissen und Gefühlen. Mit der zunehmenden Digitalisierung und künstlichen Intelligenz wird es zudem immer schwieriger, zwischen Echtem und Künstlichem, zwischen authentischen Erfahrungen und inszenierten Wirklichkeiten zu unterscheiden.

Gerade deshalb glaube ich, dass die Fähigkeit, uns selbst wirklich zu spüren und mit uns verbunden zu bleiben, immer wichtiger wird.

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​​NeuroEmbodiment ermöglicht uns, den Weg zurück zu uns selbst, auf sanfte, körperorientierte Weise zu gehen. Unsere Gefühle anzunehmen, alte Schutzmuster zu verändern und mehr innere Sicherheit und Freiheit zu entwickeln.​

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Ich glaube, dass daraus nicht nur mehr Frieden mit uns selbst entstehen kann, sondern auch mehr Verständnis, Eigenverantwortung und Mitgefühl im Miteinander.

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​​Wie anders könnte unsere Welt aussehen, wenn wir bereits als Kinder lernen würden, mit unseren Gefühlen umzugehen und uns selbst wirklich zu verstehen?

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Genau deshalb möchte ich meine Erfahrungen und mein Wissen weitergeben. Ich begleite Menschen, die sich selbst näherkommen, begrenzende Muster lösen und mehr innere Freiheit erleben möchten. Besonders am Herzen liegen mir Menschen mit Long Covid und ME/CFS, deren Herausforderungen ich aus eigener Erfahrung kenne.

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Denn für mich liegt wahre Freiheit nicht mehr darin, dass immer alles gut ist oder wir im Aussen uneingeschränkt frei sind. Sondern darin, mit allem, was in uns lebendig ist, verbunden bleiben zu können.

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„Freiheit liegt jenseits der Mauern,

die wir selbst errichtet haben.“

aus dem Film "Instinct" 1999

Foto by Sarina Loser

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